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Countdown 10: Die tausendste Promotion an der Fakultät BCI

Die Promotion, also die Verleihung des akademischen Doktortitels, gilt als Nachweis der Befähigung zu besonders vertiefter wissenschaftlicher Arbeit. Sie beruht auf der selbstständig verfassten Dissertation sowie einer mündlichen Prüfung und eröffnet zahlreiche berufliche Perspektiven für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Hochschulen und in der Industrie.

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Die wesentlichen Forschungsarbeiten der Fakultät werden im Rahmen von Promotionen sowie bei den vorangegangenen Master- und Bachelor-Arbeiten abgewickelt. Der Umfang der Publikationen in Fachzeitschriften ist eng mit der Anzahl der Promotionen gekoppelt. Deshalb stellen die Promotionen eine entscheidende Kennzahl für die Forschungsleistung der Fakultät dar.

Eine Promotion dauert üblicherweise drei bis vier Jahre und kann, je nach Forschungsschwerpunkt, zum Doktorgrad der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) oder der Ingenieurwissenschaften (Dr.-Ing.) führen. Die Fakultät BCI promovierte in der letzten Zeit jährlich dreißig bis vierzig Doktorandinnen und Doktoranden. Das Promotionsverfahren unterliegt strengen Qualitätskontrollen und erfordert einen hohen verwaltungstechnischen Aufwand sowie ein großes zeitliches Engagement der Lehrenden, die in den Prüfungskommissionen mitwirken.

Neue Anforderungen hinsichtlich eines strukturierten Promotionsprogramms, das durch vorgegebene Leistungen in der Forschung, der Lehre und in der Weiterbildung absolviert wird, aber auch Fragen des intellektuellen Eigentums, genau vorgeschriebene Zeitfristen und öffentliche Promotionsprüfungen, die die Transparenz, Sachlichkeit und Qualität des Verfahrens formalisieren, haben dazu geführt, dass  der bürokratische Aufwand zuletzt deutlich zugenommen hat. Infolgedessen werden künftig alle wesentlichen Abläufe automatisiert und nur noch elektronisch erfolgen.

Mit der tausendsten Promotion von Dr.-Ing. Alejandro Augusto Munera Parra, der seinen MSc-Abschluss in unserem internationalen "Process Systems Engineering"-Studiengang erhielt, hat die Fakultät im Mai 2018 einen wichtigen Meilenstein erreicht, der die beeindruckenden Forschungsleistungen der letzten fünfzig Jahre belegt. In seiner aufschlussreichen Dissertation zur Erzeugung und Verwertung von CO2-freiem Wasserstoff, die zu fünf wissenschaftlichen Veröffentlichungen führte, hat Dr. Munera Parra die zahlreichen Herausforderungen im Gespann zwischen Versuchen und Modellsimulationen mit hervorragendem Sachverstand und innovativen Lösungsansätzen mit Bravur gemeistert. Er ist damit ein würdiges Paradebeispiel für die hohen Ansprüche an Promotionsarbeiten, die in der Fakultät BCI gestellt werden.