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Countdown 22: In die weite Welt – unser Kooperationspartner in Japan

Eine verpflichtende Studienleistung im Chemie- und Bioingenieurwesen ist das Industriefachpraktikum. Außerdem wird den Studierenden ein Auslandsaufenthalt empfohlen. Warum nicht beides verbinden? Diese Idee hatten die Verantwortlichen der Fakultät bereits vor mehreren Jahrzehnten. Sie weiteten die bereits auf wissenschaftlicher Ebene bestehende Zusammenarbeit mit der Kyoto University auf einen Studierendenaustausch aus. Unter den Studierenden der Fakultät BCI ist das „Japanpraktikum“ bestens bekannt.

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Der erste gegenseitigen Austausch von Studierenden fand 1991 statt. Zunächst konnten jährlich nur vier Studierende die Reise antreten. Aufgrund der großen Nachfrage wurde das Kontingent aber bereits wenige Jahre später auf sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer erweitert. Bis heute absolvierten jeweils knapp 150 japanische und deutsche Studierende im Rahmen des Programms ihr Praktikum im Ausland.

Zwei Monate verbringen die Studierenden im Partnerland. Die Praktikumsplätze für die Gäste werden durch die Koordinatoren des Programms vermittelt. So entfällt die ansonsten sehr schwierige, fast unmögliche Beschaffung eines Praktikumsplatzes im Ausland. In Deutschland arbeiten die Gäste aus Japan häufig in den großen Chemiekonzernen (BASF, Bayer, Evonik), aber auch in KMUs. Auf japanischer Seite sind renommierte Firmen wie Showa Denko, Kuraray, Sumitomo Bakelite, Furukawa Electrics und Mitsuboshi Belting maßgeblich an der Betreuung beteiligt.

Ziel des Praktikums ist zum einen die praktische Anwendung der bisher im Studium erlangten Kenntnisse in einem industriellen Umfeld. Weitaus wichtiger und wertvoller sind jedoch die während des Aufenthaltes gewonnenen interkulturellen Erlebnisse, die Verbesserung der sprachlichen Kompetenz und die Erfahrung, sich in einem fremden Land zurechtzufinden. All dieses spiegelt sich in den Kommentaren der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Japanpraktikum wider:

 “A long-term business trip overseas is no problem for me at all.”

“I feel confident about working abroad.”

“I gained a lot of self-confidence to communicate in English.”

“Knowing different cultures helped me to understand the Japanese way of thinking and the Japanese culture.”

 “I have realized that it is important to consider the background of each person when communicating. This is also very important when talking to Japanese people.”

“The experience from the internship has had a big influence on my decision to choose my current job – which offers a lot of opportunities to work abroad.”

“I made a lot of friends from various countries.”

“I have used this experience as a conversational topic when talking to people from overseas and in job interviews.”

広い世界へ - 日本の協力パートナー
本学の生物工学及び化学工学の学生において、産業インターンシップは必修となっています。又、こちらは必修ではありませんが学生には常に留学を勧めています。“ならばこの二つを組み合わせてみてはどうか?”今から遡ること数十年前、本学の教授陣はこう考え、当時すでに京都大学との間で結ばれていた科学分野における協力関係を、交換留学を含む内容に拡大しました。今日、このプログラムは「Japanpraktikum」として 生物化学工学・化学工学の学部生に知られています。
最初の交換留学は1991年に行われました。当初は毎年4人の学生しかこのプログラムに参加することができませんでした。しかしその需要は大きく、わずか数年後には参加者数は6人に拡大されました。現在までに日本、ドイツ両国から約150名ずつの学生がプログラムに参加しています。
プログラムでは学生はそれぞれのパートナー国で2ヶ月のインターンシップを行います。インターンシップの場所は、プログラムのコーディネーターによって手配されます。このシステムにより、個人での調達が難しい海外インターンシップが可能になります。ドイツにおいて、日本人留学生は大手化学企業(BASF、Bayer、Evonik)だけでなく中小企業においてもインターンシップを受けています。日本側では、昭和電工、クラレ、住友ベークライト、古河電工、三ツ星ベルトなどの有名な企業が留学生支援に大きな役割を果たしています。
インターンシップの一つの目的は、学生が学業で培ってきた知識を産業インターンシップにおいて実際に応用することにあります。しかし、より重要な事は滞在中に異文化を体験し、言語能力を向上させ、海外で自分の道を見つけるという経験にあると言えます。これ等はすべて本インターンシッププログラム参加者のコメントに反映されています:

- 長期海外出張も問題は無いと感じています。
- 海外で働くことに自信を持てました。
- 英語でコミュニケーションする為の多くの勇気を得ました。
- 異なる文化を知ることによって、日本の思考や文化の考え方を客観的に理解することができました。
- それぞれの人の背景が異なるということを基礎にしてコミュニケーションをとることが重要であることを認識しました。これは日本人とのコミュニケーションの場合です。
- 海外で働く機会が多い、現在の仕事を選びました。インターンシップの経験から大きく影響を受けました。
- 様々な国から来た人々と多くの友人関係を築きました。
- この経験を、就職活動の際や海外からの人々と話す際に話題にしました。