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Countdown 31: Infrastruktur – Voraussetzung für Lehre und Forschung

Die Fakultät BCI gehört flächenmäßig zu einer der größten Fakultäten der TU Dortmund. Besonders in den ersten Jahren des Bestehens gab es eine starke experimentelle Ausrichtung der Fakultät. So nutzte sie bereits kurz nach der Gründung übergangsmäßig die Experimentierfläche im Aufbau- und Verfügungszentrum am heutigen Campus Süd. Die für die Fakultät vorgesehenen Nutzflächen auf der Hauptbaufläche am Campus Nord waren da schon in Planung. Das Konzept sah vor, Büroräume und Labore in den drei Geschossbauten unterzubringen und die Experimentieranlagen in den zugehörigen drei Flachbereichen aufzubauen. Alle Kuben der Flachbereiche haben eine quadratische Grundfläche von jeweils ca. 130 m², weisen jedoch je nach Bedarf zwischen ein und drei Stockwerken auf. Die einzelnen Etagen sind mit unterschiedlichen, zum Teil großen Durchbrüchen versehen und somit zum Aufbau von bis zu über zehn Meter großen Versuchsanlagen bestens geeignet. Die noch heute eingesetzte Destillationskolonne der Fluidverfahrenstechnik und der Sprühtrockner der Feststoffverfahrenstechnik belegen den Bedarf an diesen riesigen Kuben in eindrucksvoller Weise.

Geschossbauten mit Büros und Laboratorien

Mittlerweile hat sich jedoch ein Wandel in der Forschung vollzogen. So wird mehr modelliert und simuliert und die erhaltenen theoretischen Ergebnisse werden nur punktuell experimentell überprüft. Der Bedarf an großen Versuchsanlagen geht zurück und viele Hallen werden zu hochwertigen Laborflächen umfunktioniert, die das Angebot in den Geschossbauten ergänzen. Dort befinden sich vornehmlich auch die S1- und S2-Labore, die zur Durchführung mikrobiologischer und gentechnischer Arbeiten erforderlich sind. Aufgrund der bestehenden gesetzlichen Auflagen mit zum Teil besonderen Zutrittsregelungen werden diese Labore von mehreren Lehrstühlen gemeinsam genutzt. Dieses führt zu weiteren Synergieeffekten. So sind zum Beispiel die hochwertigen und teuren Analyse- und Experimentiereinrichtungen besser ausgelastet.

Für die Lehre stehen der Fakultät neben den allgemeinen Hörsälen der TU Dortmund eigene Seminarräume zur Verfügung. Diese werden ebenfalls lehrstuhlübergreifend für Vorlesungen, Übungen und Tutorien genutzt. Ein Großteil der Lehre besteht aus Praktika, die in einem speziellen Teil des Zentralbereichs der Fakultät durchgeführt werden. Hier wurden in der jüngsten Vergangenheit verstärkt Räume zur gemeinsamen Nutzung zusammengelegt, wodurch sich unter anderem der Aufwand für die Beaufsichtigung der Studierendengruppen stark reduziert hat. Besonders bemerkenswert ist das neu eingerichtete „Mikrobiologische Praktikum“. Dieses erstreckt sich über mehr als eine halbe Etage im Geschossbau und ermöglicht die gleichzeitige Betreuung von bis zu 72 Studierenden.

Die Fakultät betreibt mehrere PC-Pools. Ein Raum ist reserviert für die Durchführung von Lehrveranstaltungen und Übungen. Dieser Raum ist auch geeignet für Prüfungen mit computertechnischen Inhalten. Die restlichen PC-Pools stehen allen Studierenden an sieben Tagen der Woche rund um die Uhr zur Verfügung. Die Nutzung von Spezialsoftware zur Vertiefung des Gelernten ist dort möglich.

Die Lernräume und die Lernfabrik der Fakultät BCI sind ebenfalls jederzeit zugänglich. Aufgrund der hohen Nachfrage nach geeigneten Lernplätzen hat die Fakultät zum Teil mit eigenen finanziellen Ressourcen insgesamt drei Lernräume geschaffen. Neben einem „stillen“ Arbeitsraum zum persönlichen Lernen besteht auch die Möglichkeit des gemeinsamen Lernens in kleineren Gruppen. Die stets sehr hohe Auslastung der Räume unterstreicht den hohen Bedarf.

Die Büroflächen sind bedarfsgerecht nach der Anzahl der beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an die einzelnen Lehrstühle und Arbeitsgruppen verteilt.

Kennzahlen zur Infrastruktur
Fläche aller Büros der Fakultät 3.544 m²
Anzahl der Aufzüge im CT-Gebäude 10
Pro Tag verschickte E-Mails 4.000
Rechner in den PC-Pools 88
Länge der Flure in den Flachbereichen 1,8 km
Verbrauch VE-Wasser pro Werktag 1.200 Liter