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Countdown 6: Das Bioingenieurwesen in Dortmund

Im Wintersemester 2017/18 haben erstmals mehr Studierende ihr Studium im Bereich Bioingenieurwesen aufgenommen als im Bereich Chemieingenieurwesen. Der große Zuspruch kommt nicht von ungefähr. Tatsächlich hat die Bioverfahrenstechnik seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert in der universitären Ausbildung.

Der Studiengang Bioingenieurwesen erfreut sich einer anhaltend großen Nachfrage. Dieser  Zuspruch kommt nicht von ungefähr. Tatsächlich hat die Bioverfahrenstechnik seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert in der universitären Ausbildung. Bereits in den Siebzigern wurden Vertiefungen und Praktika in der Biotechnologie angeboten. Prof. Ulfert Onken, der sich in seiner Forschung auch intensiv mit der Reaktionstechnik von Fermentationsprozessen beschäftigte, initiierte diese Aktivitäten. In den nachfolgenden Jahrzehnten wurde die Bedeutung dieses Arbeitsgebietes durch Neuberufungen zunehmend aufgewertet, sodass die Einführung des Studiengangs Bioingenieurwesen im Jahr 2002 eine logische Konsequenz war.   

Heute ist das Bioingenieurwesen ein integraler Bestandteil der Fakultät. Verfahrenstechnische Aspekte der Zell- und Enzymkatalyse bilden den Schwerpunkt in der Ausbildung. Darüber hinaus gewinnen systembiologische und gentechnische Verfahren zunehmend an Bedeutung. In der Forschung liegt der Fokus seit einigen Jahren auf der Naturstoff-Biotechnologie und der Biokatalyse. Die BIO-Lehrstühle verfolgen dabei eine konzertierte Strategie und haben sich 2016 sogar zum Biozentrum zusammengeschlossen. Hier sind die unterschiedlichen Expertisen der Lehrstuhlinhaber vereint. Die Beteiligung an dem standortübergreifenden CLIB-Kompetenzzentrum Biotechnologie sowie an zahlreichen weiteren drittmittelgeförderten Projekten zur Entwicklung einer nachhaltigen biobasierten Wirtschaft zeigen, dass die Fakultät in dem Forschungsfeld Biotechnologie sehr gut aufgestellt ist.