Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Hauptinhalt

Countdown 9: Zusammenarbeit des Leibniz-Instituts für Analytische Wissenschaften – ISAS – e.V. mit dem BCI

2003 wurde Prof. Andreas Manz, der damalige Direktor des Leibniz-Instituts für Analytische Wissenschaften (ISAS), an die Fakultät BCI berufen. Damit startete eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen. Davon zeugen nicht nur die Vorlesungsveranstaltungen, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ISAS für Studierende des BCI angeboten werden. Auch zahlreiche gemeinsame Projekte, Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten, Publikationen und Kommerzialisierungen gehen auf diese Verbindung zurück.

Kalenderblatt09_Isas-web

Zum Beispiel führten die Expertise von Andreas Manz in mikrofluidischen und Lab-on-a-Chip-Systemen sowie die Fachkunde von Prof. Andreas Schmid auf dem Gebiet der technischen Biochemie zur Entwicklung des Envirostats. Hierbei handelt es sich um eine Bioreaktor-Plattform für Single-Zell-Biotechnologie zur Untersuchung von biotechnologisch interessanten Einzeller-Stämmen und zur Durchführung von Perturbationsexperimenten.

Ein gemeinsames DFG-Projekt von Prof. David Agar mit seiner Forschung auf dem Gebiet der Mikropfropfenströmung und von PD Dr. Joachim Franzke, Leiter der Arbeitsgruppe Miniaturisierung am ISAS mit Spezialgebiet optische Spektroskopie, gipfelte in einer sehr erfolgreichen Dissertation von Dr. Sebastian Lohse. Thema war die Charakterisierung mehrphasiger Strömungen durch Verweilzeitmessungen in Mikrokanälen mit nicht-invasiver optischer Messmethode.

Ein weiteres Beispiel einer Kommerzialisierung ist die ION-GAS GmbH, die im Rahmen eines EXIST-Forschungstransfers zur Entwicklung eines Cannabis-Detektors auf Basis der Ionen-Mobilitätsspektrometrie gegründet wurde. Auch hierbei wurden die Grundlagen durch die Fachkompetenzen und durch die Zusammenarbeit zwischen ISAS (Wolfgang Vautz arbeitet auf dem Gebiet der Ionen-Mobilitätsspektrometrie) und der BCI (die biotechnologische Herstellung von Cannabinoiden zählt zu den Forschungsgebieten von Prof. Oliver Kayser) gelegt. Es ist zu wünschen, dass auch in Zukunft das gemeinsame Wirken zu erfolgreichen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Erfolgen führt.