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Emil Kirschbaum-Medaille für Andrzej Górak

Herzlichen Glückwunsch! Univ.-Prof. Dr.-Ing. Andrzej Górak vom Lehrstuhl für Fluidverfahrenstechnik erhielt heute die Emil Kirschbaum-Medaille für seine grundlegenden wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Fluidverfahrenstechnik. Damit würdigt ProcessNet, die deutsche Plattform für chemische Verfahrenstechnik, besonders seine Verdienste mit Blick auf hybride Trennverfahren. In seinen Arbeiten hat Górak die wissenschaftlichen Aufgabenstellungen mit einer klaren Anwendungsorientierung verbunden und so die Forschungslandschaft in der Fluidverfahrenstechnik wie kaum eine andere Persönlichkeit geprägt. Die Emil Kirschbaum-Medaille wird mindestens alle drei Jahre für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der thermischen Verfahrenstechnik vergeben. (Foto: DECHEMA e.V./ Eventbild-Service/ Mika Volkmann)

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Andrzej Górak, Jahrgang 1951, studierte Chemie an der Technischen Universität Lódz / Polen und promovierte 1979 an der Fakultät für Verfahrenstechnik. Bis 1988 arbeitete er dort als Senior Forscher. Die folgenden vier Jahre forschte er bei Henkel KGaA in Düsseldorf. Nach Abschluss seiner Habilitation an der RWTH Aachen (1989) und an der Technischen Universität in Warschau (1990) nahm Andrzej Górak 1992 einen Ruf an den Lehrstuhl für Thermische Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Dortmund an. 1996 wechselte er als C4-Professor für Thermische Verfahrenstechnik an die Universität Essen. Vier Jahre später kehrte er zurück an die  TU Dortmund, deren Prorektor Forschung er von 2011 bis Ende 2013 war. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit liegen in der rechnergestützten Simulation und experimentellen Validierung der integrierten Reaktions- und Trennprozesse sowie in hybriden Trennverfahren und der Bioseparation.

Andrzej Górak ist seit 2005 Vorsitzender der ProcessNet-Fachgemeinschaft Fluiddynamik und Trenntechnik, Herausgeber der Zeitschrift „Chemical Engineering and Processing: Process Intensification“ und in der European Federation of Chemical Engineering engagiert. Im Jahr 2010 wurde er mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für seine Beiträge zur internationalen Verständigung zwischen Polen und Deutschland ausgezeichnet. Ende 2013 erhielt er zudem das Kavalierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen.