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Studentischer Lehrpreis der BCI an Prof. Kayser

Am Tag des BCI übergab die Fachschaft auch den Lehrpreis 2010. Der Gewinner ist Prof. Kayser vom Lehrstuhl Technische Biochemie.

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Lesen Sie hier, was Professor Kayser unter guter Lehre versteht und wie für ihn der ideale Professor und ideale Studierende aussehen:

Interview mit Prof. Dr. Oliver Kayser

Herr Kayser, an welchen Professor oder welche Professorin erinnern Sie sich in Ihrem Studium besonders und warum?

An meinen Toxikologie-Professor. Er hatte die Begabung den Lehrstoff immer mit tagtäglichen Beispielen zu verküpfen. Seine Vorlesungen waren eher Krimistunden und man hing an seinen Lippen.

Wie sieht für Sie der ideale Professor aus?

Er entspricht dem Humboldtschen-Prinzip und verbindet Forschung und Lehre. Er sollte seine Studenten lehren wissenschaftlich zu denken und seine Doktoranden ermutigen besser zu werden, als er es ist.

Und wie sehen für Sie ideale Studierende aus?

Offen sein, immer Fragen haben und das Studium als intellektuelle Herausforderung ansehen.

Sie sind erst seit April an der Fakultät und haben den Lehrepreis sozusagen "aus dem Stand" gewonnen. Wie macht man das?

Das war für mich eine echte Überraschung. Ehrlich gesagt, ich weiss es nicht. Vielleicht ist es für die Studierenden der Reiz des Neuen gewesen, aber ich hoffe auch, dass ich durch viele Interaktionen in der Vorlesung und in den Übungen Punkte machen konnte.

Was verstehen Sie unter "guter Lehre"?

Sie muss den Studierenden Wissen vermitteln, aber sie muss auch vermitteln, wie viel Spass es machen kann, wenn man sich mit dem Fach identifiziert.

Was wünschen Sie sich im Bereich der Lehre für die Zukunft?

Weniger Vorlesungen und mehr Übungen in Kombination mit der Vorlesung. Ich würde mir wünschen, dass wir mehr Problem-orientiertes Lernen haben. Der grundsätzliche Wissenstransfer in der Vorlesung ist gut, aber die Anwendung und das Verstehen muss an praktischen Problemen in den Übungen erfolgen. Gerade hier zeigt es sich, ob ich den Lehrstoff nicht nur aufgenommen habe, sondern ihn auch anwenden kann. Für die Studierenden ist diese Form der Wissensvermittlung gut um Probleme aufgezeigt zu bekommen, und für den Dozenten ist dieser Weg  geeignet, um den Lernerfolg einschätzen zu können.