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Fachspezifische Projektarbeiten (Bachelor/Master)

ChemCar

Die Stu­die­ren­den haben die Aufgabe ein Kon­zept für ein Modellauto zu ent­wi­ckeln und dieses umzusetzen, damit das Fahr­zeug eine Stre­cke möglichst präzise zurücklegen kann. Grundvoraussetzung ist, dass das Auto auf Basis einer chemischen Reaktion angetrieben wird. Die Ar­beit erfolgt im Team von 3-7 Stu­die­ren­den über ein Jahr beginnend im Win­ter­se­mes­ter. Das Team hat die Aufgabe, die eigene Ar­beit selbst zu organisieren. Die Gruppe be­rich­tet min­des­tens monatlich über die erzielten Er­geb­nisse und die geplanten Ar­bei­ten. Die Ar­beit endet mit einer Abschlusspräsentation des erstellten Autos im Rah­men des Chemcar Wett­be­werbs, einer Ver­an­stal­tung der Processnet (eine Initiative der Dechema und des VDI/GVC), wo das Auto auf seine Präzision hin überprüft wird. Bewertet wird die Ar­beit in diesem Rah­men von einer Jury bestehend aus Firmenvertretern. Weiterhin wird das Team eine Präsentation im Rah­men der Dort­mun­der Hoch­schul­tage durchführen.

2021

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Das ChemCar-Team der Fa­kul­tät BCI hat beim ChemCar-Wett­be­werb 2021 mit ihrem pHantastic Car einen her­vor­ragen­den 3. Platz er­reicht.

Dieses Ergebnis ist umso bemerkenswerter, da erstmalig in der Geschichte des Wett­be­werbs ein biokatalytischer Prozess zum Antrieb des Gefährts eingesetzt wird.

Das Team (Frederike Heinen, Jana Klüppelberg, Thorsten Luttmann, Fabian Marischen, Thilo Nissalk, Arthur Schiller und Mark Zaunbrecher) ver­wen­det das Enzym Katalase, mit dem über die Zersetzung von Wasserstoffperoxid zwei phasenverschobene, parallelgeschaltete Kolbenmotoren angetrieben wer­den.
Auch bei der Stoppreaktion ging das Team neue Wege und setzte erstmalig eine pH-Clock ein.

Die Jury vergab auf­grund der In­no­va­ti­on der ver­wen­de­ten Tech­nik die höchste Punktezahl für das Antriebskonzept nach Dort­mund.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord be­fin­det sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bo­chum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu er­rei­chen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwi­schen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu er­rei­chen ist.