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Fachwissenschaftliche Projektarbeiten

ChemPlant

Die Studierenden bearbeiten die vom ChemPLANT-Wettbewerb ausgegebene verfahrenstechnische Aufgabe. Diese erfordert in der Regel nicht nur im Studium erworbenes Fachwissen, sondern auch Kreativität und Innovationskraft. Die Arbeit erfolgt in einem Team aus 2-5 Studierenden über einen Zeitraum von etwa einem Semester (von der Veröffentlichung der Aufgabe bis zum Finale des Wettbewerbs). Das Team hat die Aufgabe, die eigene Arbeit selbst zu organisieren. Das Team berichtet mindestens monatlich über den Fortschritt der Arbeit und die erzielten Ergebnisse gem. der im ChemPLANT-Bestimmung festgelegten Vorgaben. Die Betreuer dienen dem Team als Ansprechpartner, sind jedoch angehalten dem Team die Erarbeitung und Auswahl der Lösungsansätze selbst zu überlassen. Die Arbeit endet mit der Vorstellung der erzielten Ergebnisse im Rahmen des Finales des chemPLANT-Wettbewerbs (i.d.R. auf einer Fachtagung). Bewertet werden die Ergebnisse auf dieser Tagung von einer Jury bestehend aus Experten aus Industrie und Hochschule, sowie durch einen Publikumsentscheid. Falls die Gruppe nicht in die finale Auswahl gelangt, gilt die Veranstaltung als nicht abgelegt

VCI GVC chemPLANT Wettbewerb

Im chemPLANT-Wettbewerbs sind Euer theoretisches Wissen und praktisches Können der Verfahrenstechnik gefragt. Das Ziel des Studierenden-Wettbewerbs ist der Ideen- und Wissensaustausch zwischen Unternehmen und Studierenden. Ein Konsortium aus Industrieunternehmen stellt jährlich eine konkrete Aufgabe.
Mögliche Themenfelder sind:

  • Digitalisierung und Industrie 4.0
  • Prozessplanung und Konzeptionierung neuer Anlagen
  • Nachhaltigkeit in der chemischen Industrie

Nutzt Eure Kreativität und verfahrenstechnisches Denken, um einen innovativen Lösungsansansatz zu finden. Dazu habt Ihr drei Monate Zeit. Die nötigen Informationen stellen die jeweiligen Unternehmen zur Verfügung. 
 

Projekt-Archiv

Aufgabe

Schon vor Corona war das Müllaufkommen in Deutschland immens. Laut Umweltbundesamt hinterließ jeder Deutsche 2018 einen Verpackungsberg von 227 Kilogramm. In Zeiten von Homeoffice kauften die Menschen noch mehr abgepackte Lebensmittel und bestellten Essen in Einwegbehältern nach Hause. Noch größer wurde der Verpackungsberg durch den gestiegenen Online-Handel. Dieser Problematik wollten die kJVI und die teilnehmenden Studierenden-Teams mit innovativen Recycling-Konzepten begegnen.

Innovation und Nachhaltigkeit beim Recycling

Daher sollte ein Gesamtverfahren entwickelt werden, das den vorgegebenen Inhalt des chemSACK recycelt, verarbeitet und innovative und wertgesteigerte Produkte mit einem frei wählbaren Prozess erzeugt. Ziel war es, neben den sortenreinen Kunststoffen, zum Beispiel PET-Flaschen, auch Multilayer- und Verbundverpackungen sowie Weißblech und Aluminium,  aber auch Schwefel, Amide, Chlor und natürlich Lebensmittelreste abzutrennen. Der besondere Fokus bei der Konzept- und Verfahrensentwicklung lag auf der Innovation sowie der Nachhaltigkeit, beispielsweise der CO2-Bilanz und der Wirtschaftlichkeit - auch im Hinblick auf den monetären globalen Nutzen und den Verkaufspreis der erzeugten Produkte.

Erfolge der BCI

Gleich zwei studentische Gruppen der BCI haben im dies­jäh­ri­gen chemPLANT-Wett­be­werb die Runde der letzten drei Teams er­reicht. Herzlichen Glückwunsch zu dieser außerordentlichen Leistung! Die Gruppe „REcare“ beschäftigte sich mit der Herstellung von Inkontinenzprodukten, wel­che an­schlie­ßend dem sekundären Recyclingprozess zugeführt wer­den kön­nen. Bei der Gruppe „chemHOUSE - Vom gelben Sack zum grünen Haus“ wurde das Recycling von Kunststoffen betrachtet, wobei der Fokus auf einer biotechnologischen Aufbereitung von Multilayer-Verpackungen lag. 

Aufgabe
Einen wesentlichen Aspekt im Rahmen der Versorgung mit Nahrungsmitteln stellen Proteine dar, die der Mensch für seinen Stoffwechsel benötigt. Trotz des Anstiegs der Verwendung von pflanzlichem Protein bildet tierisches Protein die Hauptproteinquelle in der menschlichen Ernährung. Bei einer Gesamtbilanzierung (CO2, Energie, etc.) der Fleischproduktion durch Tierhaltung zeigt sich jedoch, dass diese im Widerspruch mit der nachhaltigen und effizienten Nutzung von Ressourcen steht. Weiterhin trägt die Tierhaltung zu einem Großteil (14,5 %) der anthropogenen Treibhausgas-Emissionen bei. Aus diesen Gründen steigt das Interesse an alternativen Proteinquellen. Eine innovative Möglichkeit ist die biotechnologische Herstellung von Proteinen mit Hilfe von Mikroorganismen, welche CO2 als Kohlenstoffquelle in einem Kombinationsverfahren nutzen.

Aufgabenbeschreibung zum Download

Aufgabe

Die diesjährige chemPLANT-Aufgabe drehte sich rund um das aktuelle VDI-Fokusthema „Zirkuläre Wertschöpfung“. Als Wettbewerbsaufgabe sollte ein Smartphones möglichst vollständig recycelt werden. Neben einem wirtschaftlichen Konzept liegt das Augenmerk hierbei auf einer gesamtheitlichen, zukunftsweisenden und umweltschonenden Betrachtung. Das Team der TU Kaiserslautern konnte sich über die mit 2.000 Euro dotierte Siegerprämie freuen.

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Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.