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Fachspezifische Projektarbeiten (Bachelor)

Engineering meets Art

Ingenieurskunst trifft Musik: Was geschieht, wenn Spezialisten der Strömungsmechanik auf Musiker treffen? Finden Mikrobiolog*innen und Fotograf*innen eine gemeinsame Spra­che und ver­ste­hen sie einander? Können sie von der Kunst der anderen ler­nen? Welche Einsichten wer­den ge­won­nen und ver­än­dert die Be­geg­nung die Wahrnehmungen?

In der in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Lehr­ver­an­stal­tung treten Stu­die­ren­de des Ingenieurwesens mit Künstler-/ innen und /oder Kunst- und Musiklehramtsstudierenden in einen kreativen Dialog. Die Stu­die­ren­den ar­bei­ten in gemischten Teams mit­ei­nan­der erweitern den eigenen Horizont und las­sen in­ter­dis­zi­pli­nä­re, interaktive und nach­hal­ti­ge Kunst- und Klangobjekte ent­ste­hen: Klingendes Insulin, leuchtende Bak­te­ri­en, sichtbare Luft oder schwingende Körper ... So ge­win­nen sie sowohl Ein­blicke und Zugänge zum jeweils anderen Arbeitsgebiet als auch in die un­ter­schied­lichen Arbeitstechniken. Ziel der Lehr­ver­an­stal­tung ist auch die Erschaffung und ausstellungsreife Präsentation künstlerischer Ar­bei­ten, die das Ingenieurwesen und die Kunst mit­ei­nan­der verbinden.

 

Im Win­ter­se­mes­ter 2021/22 geht Engineering meets Art mit dem Motto Soundscapes in die vierte Runde: dank der aktuell gültigen 3G-Regel wird das Seminar endlich wieder vorrangig in Präsenz an­ge­bo­ten.

Digitale Veranstaltungsanteile in Form von Vi­deo­kon­fe­ren­zen sind immer da mög­lich, wo deren Vorteile überwiegen.

Im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 stand die Ver­an­stal­tung Engineering meets Art unter dem Motto Grow On. Die Seminarphase begann im Win­ter­se­mes­ter 2020 und lief zu­nächst bis Februar 2020. Bedingt durch den Co­ro­na-Lockdown fand die Ver­an­stal­tung weitgehend di­gi­tal statt und auch im Som­mer­se­mes­ter 2021 weitergeführt. Aufgrund der weitgehenden Schließung der TU-Ge­bäu­de haben die Projektgruppen, wo immer mög­lich, von zuhause aus an ihren Exponaten gearbeitet. Zusätzlich gab es einige Praxistage auf dem Cam­pus, bei denen die Klangkunstobjekte vervollständigt wer­den konn­ten. Am 09. Juli 2021 waren die Exponate dann schließlich in der neu eröffneten BCI-Galerie auf dem Cam­pus der TU Dort­mund zu erleben. Unter strengen Hygienebedingungen war es einer interessierten Öffentlichkeit möglich, die Aus­stel­lung zu be­su­chen. Angesichts der äußeren Rah­men­be­ding­ung­en war die Aus­stel­lung sehr gut be­sucht. Begleitend zur Aus­stel­lung entstand ein Katalog.

Im Win­ter­se­mes­ter 2019/20 stand die Ver­an­stal­tung Engineering meets Art unter dem Motto Grow to Sound. Die Seminarphase begann im Win­ter­se­mes­ter 2019 und lief bis Februar 2020. In dieser Phase fanden die Lehr­ver­an­stal­tun­gen statt, und es wurde begonnen, Objekte zu bauen. Vom 09. Juli bis 16. Au­gust 2020 waren die Exponate im Dort­mun­der U zu erleben. Unter strengen Hygienebedingungen war es einer interessierten Öffentlichkeit möglich, die Aus­stel­lung in der Hoch­schul­etage des Dort­mun­der U zu be­su­chen. Auch wenn die Besuchszahlen des Vorjahres nicht er­reicht wer­den konn­ten, war die Aus­stel­lung gut undregelmäßig be­sucht. Eine Mit­ar­bei­te­rin des Hochschulmarketings hat die Objekte präsentiert und Fra­gen der Besucher*innnen beantwortet. Begleitend zur Aus­stel­lung entstand ein Katalog und ein virtueller Rund­gang als Videofilm.

Anlässlich des 50jährigen Jubliäums der Fa­kul­tät BCI gab es eine große Aus­stel­lung im Dort­mun­der U.

Begrüßt wurden die Gäste der Vernissage durch Prof. Barbara Welzel, Prorektorin Diver­sitäts­manage­ment der TU Dort­mund, und Daniela Berglehn von der innogy Stiftung. Projektleiterin Kirsten Lindner-Schwentick eröffnete, die beiden Dozenten Dr. Maik Hester und Timo Klos führten durch die Aus­stel­lung.
Musikalisch wurde der Abend durch das Ensemble für Neue Kammer­musik an der TU Dort­mund unter Leitung von Dr. Maik Hester begleitet.

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord be­fin­det sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bo­chum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu er­rei­chen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwi­schen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu er­rei­chen ist.