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Fakultät BCI erhält 2,5 Mio Euro Forschungsgelder von der DFG

Der Forschungsantrag „Integrierte chemische Prozesse in flüssigen Mehrphasensystemen“ (InPROMPT) im Rahmen des Sonderforschungsbereiches / Transregio 63 wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bewilligt. Sonderforschungsbereiche (SFB) sind langfristig angelegte Forschungseinrichtungen der Hochschulen, in denen Wissenschaftler im Rahmen eines fächerübergreifenden Forschungsprogramms zusammenarbeiten. Zusammen mit der Otto‑von‑Guericke‑Universität Magdeburg und der TU Berlin haben fünf Lehrstühle der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen diesen Antrag mit insgesamt 15 Einzelprojekten entworfen.

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An fünf Projekten sind die Lehrstühle für Anlagen‑ & Prozesstechnik, Thermodynamik, Fluidverfahrenstechnik, Technische Chemie A und Systemdynamik & Prozessführung  beteiligt. Über den kompletten Zeitraum von vier Jahren erhält die Fakultät eine Förderung von 2,5 Mio. €, wovon u. a. sieben wissenschaftliche Mitarbeiter finanziert werden.

 
Die Projekte starten Anfang 2010 und bestätigen die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Fakultät sowie mit den anderen beteiligten Universitäten. Junge Wissenschaftler/innen forschen dabei an der Entwicklung eines innovativen chemischen Prozesses zur Herstellung langkettiger Aldehyde auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Ausgangspunkt  sind langkettige Olefine, die oftmals in flüssigen Mehrphasensystemen zusammen mit Katalysator und Reaktionspartner vorliegen. Langfristiges Ziel ist  die Erforschung und technische Nutzung von Mehrkomponenten-Lösungsmittelsystemen mit steuerbaren Eigenschaften in mehrphasigen chemischen Produktionsprozessen. So sollen effiziente Prozesse entwickelt werden, die ohne großen Aufwand in bereits existierende, komplexe Netzwerke zur Herstellung chemischer Produkte auf Basis fossiler Rohstoffe eingebunden werden können.