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Lehrstuhl Biotechnik erfolgreich bei Bio.NRW

Unter der Federführung des Lehrstuhls für Biotechnik der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen (Prof. Andreas Schmid) werden die TU-Wissenschaftler gemeinsam mit Kollegen des Forschungszentrums Jülich in den nächsten drei Jahren eine neue Technologieplattform für den Bereich der Biokatalyse aufbauen. Mit insgesamt 843.000 Euro – davon 540.000 für die TU Dortmund – fördert das Innovationsministerium dieses Projekt.

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Der Biokatalyse kommt im Bereich der industriellen Biotechnologie ein besonderer Stellenwert zu. Sie kommt zum Einsatz, um kostengünstige und umweltschonende Wirkstoffe herzustellen, die beispielsweise in der chemischen und pharmazeutischen oder auch in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie eingesetzt werden können. Die zentrale Idee der Technologieplattform „Biokatalyse“ besteht in der optimierten Nutzung des mikrobiellen Stoffwechsels zur Durchführung von Feinchemikaliensynthesen. Die neue Technologieplattform soll in das nordrhein-westfälische Cluster für Industrielle Biotechnologie, CLIB2021, integriert werden. In dem Cluster sind Großunternehmen wie Bayer, Cognis, Evonik, Henkel oder Lanxess sowie innovative kleine und mittlere Unternehmen organisiert.
In dem 2008 erstmalig ausgelobten Wettbewerb „Bio.NRW“ des Innovationsministeriums wird Forschung und Entwicklung in der industriellen Biotechnologie gefördert. Die erste Wettbewerbsrunde ist abgeschlossen, die nächste Ausschreibung startet im September dieses Jahres. Landesweit hatten sich 15 Partner aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen an der ersten Ausschreibung des Wettbewerbs beteiligt.  (Text: TU Dortmund)