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Ab 01. Juni neues Dekanat der BCI

Auf seiner Sitzung am 21.05.2014 wählte der Fakultätsrat der Fakultät BCI Prof. Dr. Oliver Kayser zum Dekan. Die Fakultät bedankte sich mit herzlichen Worten bei Prof. Dr.-Ing. Sebastian Engell, der dieses Amt seit Mai 2011 innehatte. Zum neuen Studiendekan der Fakultät wurde Prof. Dr.-Ing. Norbert Kockmann gewählt. Prodekan für Haushalt und Struktur bleibt weiterhin Prof. Dr.-Ing. Gerhard Schembecker. Anlässlich seines Amtsantrittes sprachen wir mit dem neuen Dekan über seine Aufgaben und Pläne. (Foto: R. Baege)

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Hier entlang zu einem Interview mit dem neuen Studiendekan Prof. Dr.-Ing. Norbert Kockmann.

Herr Kayser, wir gratulieren Ihnen herzlich zur Wahl als Dekan. Heute treten Sie Ihr Amt an. Welche Aufgaben liegen vor Ihnen?

Bevor ich diese Frage beantworte, möchte ich meinem Vorgänger, Herrn Engell, meinen Dank aussprechen. Er übergibt ein Amt, das einen guten Start ohne die berühmten "Leichen im Keller" möglich macht. Wir haben wichtige Berufungen vor uns. Wir müssen durch kommende personelle Wechsel im Bio-Schwerpunkt diesen neu ausrichten und definieren.
Der Druck des Sparens wird weiterhin auf uns als Fakultät lasten; und wir wollen den wissenschaftlichen Nachwuchs, insbesondere junge Wissenschaftlerinnen, fördern.

Sie sind nun schon einige Jahre an der Fakultät BCI und haben auf Ihren beruflichen Stationen in Münster, Berlin und Groningen auch schon andere Hochschulen erlebt.
Was ist für Sie das Besondere hier an der TU Dortmund?

Ich habe die Interdisziplinarität zwischen Ingenieuren und Naturwissenschaftlern schätzen und lieben gelernt. Das ist definitiv besonders und war in meinen bisherigen Wirkungsstätten nicht vertreten. Dafür ist unsere Fakultät in Deutschland mittlerweile gut bekannt und kann durchaus als Vorbild für andere Fakultäten gesehen werden.

Haben Sie für die BCI ein „Herzensanliegen“ und in welche Richtung werden sich Forschung und Lehre in der BCI in den nächsten Jahren entwickeln?

Die Industrie wird grüner und die Gesellschaft erwartet von uns als Universität eine Vordenkerrolle - egal, ob wir uns im Bereich Biokatalyse, Produktformulierung oder Prozessdesign bewegen. Ich würde mich freuen, wenn wir als Fakultät durch unsere Forschung Beiträge in den Bereichen energieeffiziente, CO2-neutrale, abfallarme Produktion von Pharma-Stoffen und Spezialchemikalien leisten. Aber auch die Erforschung hocheffizienter chemischer wie  biochemischer Katalysatoren oder die Entwicklung  semisynthetischer Produktionsorganismen werden eine wichtige Rolle spielen. Diese wissenschaftliche Breite zu erhalten und in die Lehre zu tragen ist mein Wunsch für eine zukunftsfähige Fakultät.

Herzlichen Dank für das Interview und viel Erfolg für Ihre Arbeit! (Die Fragen stellte KLS.)