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Countdown 12: Rolle der Fakultät im Strukturwandel

Dortmund wurde vor 50 Jahren von den drei Industriezweigen Kohle, Stahl und Bier geprägt. Der Campus Süd ist teilweise auf dem aufgelassenen Gelände der Zeche Henriette errichtet worden, wie die Karte von 1961 zeigt.

Nur der Ruhrschnellweg trennte die Zeche Dorstfeld vom Campus Nord. Die Universität Dortmund wurde nicht zuletzt deshalb gegründet, um den Strukturwandel zu unterstützen. Neue Unternehmen sollten aus der Forschung heraus entstehen oder sich von außen ansiedeln und mit Absolventen und zukünftigen Mitarbeitern „versorgt“ werden.

Die Chemietechnik / BCI hat auch fachlich einiges  zum Strukturwandel beigetragen. Die damaligen Themen in Gruppen- oder Abschlussarbeiten sowie bei Promotionen beschäftigten sich häufig mit der Aufarbeitung von Altlasten auf Industriebrachen, mit der Behandlung und Entsorgung von kontaminierten Böden oder mit der verbesserten Abfall- und Abwasserbehandlung aus industriellen Quellen.

Die Fakultät unterstützte die Gründung und den Aufbau des Fraunhofer-Instituts UMSICHT in Oberhausen. Es entstand auf dem ehemaligen Gelände der Gute-Hoffnungshütte in Oberhausen-Osterfeld. Auch weitere Firmen, Ingenieurbüros und Institute im Bereich der Biotechnologie, Mikrosystemtechnik, Sicherheitstechnik und -analyse sind aus der Fakultät entstanden und haben einen sichtbaren Beitrag zum Strukturwandel in der Region geleistet.